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Gedanken zum Jahresausklang 2011


Verfasst von Susanne und Ferdinand Heindl
Astrologische und systemische Lösungsarbeit,
Vorträge, Seminare, ThemenAbende

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»Das Schwert im Felsen oder es ist Zeit für eine Entlastung!«
Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wie üblich werden gute Vorsätze und Ähnliches für das kommende Jahr erdacht und geplant. »Du musst nach vorne schauen!« ist der Tenor des Zeitgeistes.

Nur wenige sinnen über die Ereignisse des Jahres nach, nehmen sich Zeit für eine Rückschau. Was wollte dir das Leben sagen, weil du dieses oder jenes nicht erreichtest? Oder jene Situationen, in denen der Einsatz deiner Kräfte vergeblich war?

Der Buchmarkt und die Seminarszene haben für dich eine Menge an Erklärungen und Ratschlägen zur Hand, warum und weshalb und überhaupt. Die dir weismachen, ja sogar versprechen, dass du alles erfüllt bekommst, wenn du nur willst.

Wenige sind es, die dir helfen, den Hintergrund deines vergeblichen Bemühens zu schauen. Sie erzählen dir vom Kräftespiel des Subjektiven und Objektiven. Von einem Konflikt zwischen deinen subjektiven Antriebskräften und deinem Wunsche nach Verwirklichung und den Kräften des Objektiven, die dich bremsen und dir (auf schmerzhafte Weise) verständlich machen: Du kannst nicht so, wie du willst!

Eine Begebenheit aus längst vergangenen Tagen möge dies veranschaulichen: Zu jener Zeit kamen viele zu dem Felsen, in dem ein Schwert stak. Derjenige, dem es gelang, das Schwert aus dem Felsen zu ziehen, war der neue König von England. Klar, wer wollte das nicht werden? Viele kamen motiviert und ritten gekränkt und niedergeschlagen von dannen. Es war nicht ihr Schwert! Nur der (vom Schicksal) Auserwählte konnte das Schwert herausziehen.

Das Objektive (dein Schicksal) spricht zu dir: Du kannst nicht so, wie du willst! Was macht der Mensch: Er erhöht mit einem »aber es wäre doch so schön« den Einsatz seiner Kräfte und scheitert erneut. An diesem Punkt angekommen, wird meist ein Schuldiger gesucht. Im Klartext heisst das, du projizierst dein »Versagen« auf Personen im Aussen. Dein Partner, deine Freunde, dein Chef, usw., werden nun von dir für »schuldig« erklärt. Schuldig in dem Sinne, ich konnte mein Ziel nicht erreichen, weil der oder die nicht ..., usw.

Wenn du dich abgerackert und genug »Schuldige« im Aussen gefunden hast, darf die Einsicht kommen, die da lautet: Du kannst nicht so, wie du willst! Erkenne, dass ein übergeordnetes Gesetz waltet, dass du weder beeinflussen, noch ihm entfliehen kannst! Auf einen Nenner gebracht: Dein Bemühen ist vergeblich! Es ist nicht dein Schwert!

Es ist Zeit für eine Entlastung! Verlasse die (für dich so begehrlichen) Fuss-Stapfen der anderen. Beginne eigene Fuss-Spuren im Leben zu hinterlassen. Lerne, im Einklang zu sein mit deinem Wollen. Wenn du dich für den Willen des Schicksals öffnest und diese Autorität (in deinem Inneren) anerkennst, wirst du »DEIN Schwert« finden.

Abschliessend möchten wir unserem lieben Freund und Lehrer Dr. Peter Orban für all das Gute und die vielen Einsichten danken, die durch ihn in unser Leben getragen wurden und unsere Seelen befiedert haben. Danke Peter!

Wir wünschen dem Leser Frieden auf seinen Wegen und einen guten Jahreswechsel
Susanne und Ferdinand Heindl


© Ferdinand J. Heindl, 2011